Übersäuerung

Unser Körper besteht aus Milliarden Zellen und vollbringt wahre Meisterleistungen. Jede Sekunde finden Millionen von Vorgängen statt, damit wir sehen, atmen, laufen, denken und vieles mehr - ja überhaupt leben können.

 

Wir nehmen Nähr- und Vitalstoffe auf und müssen zu den Zellen transportiert werden. Ganz vereinfacht ausgedrückt, transportiert das Blut über die sog. Grundsubstanz (Bindegewebe, Wasser) "gute" Stoffe zu den Zellen und nimmt "schlechte" bzw. Abfallstoffe wieder mit. Man nennt das Stoffwechsel. Je besser unser Stoffwechsel funktioniert, desto besser funktioniert unser Organismus.

 

Nun ist es aber mittlerweile so, dass unser Körper jeder Menge externen Einflüssen unterliegt, die den Stoffwechsel beeinflussen - Stress, Zusatzstoffe in der Nahrung, Umweltgifte, Medikamente etc. Der Bauplan unseres Körpers - der immerhin Millionen Jahre alt ist - ist aber nicht gut darauf programmiert, solche Einflüsse dauerhaft zu verarbeiten. Es bilden sich immer mehr "Abfallstoffe" - in Form von Fetten, Giften, Schlacken - die nicht verarbeitet werden können. Der Körper "parkt" dieses dann in der Grundsubstanz oder lagert sie an den Zell- und Gefäßwänden ab.

 

Der Stoffwechsel wird behindert. Man muss sich das so vorstellen, als wenn auf der Autobahn Gesteinsbrocken rumliegen. Der Verkehr rollt nicht mehr flüssig und ggf. kommt es auch zu Unfällen.

 

Im Körper zeigen sich diese "Behinderungen" als Übersäuerung. Das körperliche Niveau befindet sich nicht mehr in einem basisichen Bereich (pH-Wert > 7). Über das Blut lässt sich eine körperliche Übersäuerung schlecht nachweisen. Der pH-Wert des Blutes wird zwingend im Bereich 7,35 bis 7,45 gehalten, so droht der Herzinfarkt. Auch im Urin ist eine Übersäuerung nur schlecht festzustellen. Zum einen gibt es bei einem pH-Wert von ca. 5 die sog. Nieren-Schranke, d.h. die Nieren verhindern, dass der pH-Wert darunter fällt. Zum anderen lässt sich im Urin nur messen, was ausgeschieden wird, nicht, was im Körper verbleibt.

 

Dennoch kann man auch als Laie eine Übersäuerung feststellen. Orthomolekularmediziner haben nämlich herausgefunden, dass über 90% aller heutigen Zivilisationskrankheiten auf eine Übersäuerung zurückzuführen sind. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Schlafstörungen, Migräne, Allergien, Haarausfall, Gelenkprobleme, Asthma, Sodbrennen, Neurodermitis und viele andere. Machen Sie doch mal den Test, ob Sie betroffen sind.

 

zum Test

Stoffwechsel aktivieren

Grundsätzlich ist es so, dass unser Körper in der Lage ist, sich generell selbst zu helfen. Manchmal muss man ihm nur von außen etwas auf die Sprünge helfen.

 

Wie wir oben gelesen haben, müssen die Gesteinsbrocken runter von der Autobahn bzw. der "Müll" raus aus der Grundsubstanz.

 

Der Stoffwechsel muss also wieder aktiviert werden.

Dies geschieht durch

 

entsäuern             *             entgiften           *             entfetten              *       entschlacken.

Entsäuern

 

All die beschriebenen negativen Einflüsse führen dazu, dass unser Körper übersäuert. Orthomolekularmediziner gehen davon aus, dass 90% aller heutigen Symptome auf eine Übersäuerung im Körper zurückzuführen sind. Die Übersäuerung findet allerdings nicht im Blut statt (das würde den sicheren Tod bedeuten) und auch nicht im Urin (über den Urin lässt sich nur messen, was ausgeschieden wird, nicht, was im Körper verbleibt). Die Übersäuerung befindet sich im Gewebe, in der Grundsubstanz. Hier werden überschüssige Säuren, die der Körper nicht verarbeiten kann, "geparkt". Und genau diese Säuren blockieren den Stoffwechsel. Man muss sich das wie einen Eisberg vorstellen. Die Symptome sind die Spitze des Eisberges. Das, was über Wasser liegt. Also ca. 10%. Der eigentliche Eisberg ist aber verborgen, man sieht ihn nicht. Ca. 90%. Wohin das führt, wenn man sich nur auf die Spitze des Eisberges konzentriert, haben wir ja bei der Titanic gesehen...

 

Wie bekommt man Übersäuerung in den Griff?

 

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen müssen Mineralien (z.B. Calzium, Kalium, Magnesium und Natrium) zugeführt werden, die die Säuren binden. Das führt dazu, dass sich das Niveau allmählich in einen neutralen Bereich verschiebt. Zum anderen müssen noch Basen zugeführt werden (z.B. Natrium-Hydrogen-Carbonat). Wir wollen ja nicht nur in einen neutralen Bereich kommen, sondern in einen basischen. Bei der Neutralisation bilden sich allerdings Schlacken, die in einem zweiten Schritt noch abtransportiert werden müssen, sonst blockieren Sie den Stoffwechsel zusätzlich.

 

Wichtig ist, dass es sich um hochwertige Präparate handelt, die eine fein abgestimmte Dosierung haben und eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. So wird sichergestellt, dass der Körper die Stoffe einfach, direkt und ohne Verlust verwerten kann. Außerdem muss man die Stoffe als physische Mineralien aufnehmen.

 

Das Entsäuern ist also der erste Schritt, um die "Autobahn" wieder frei zu machen.

 

Entfetten

 

In der Grundsubstanz lagern sich aber nicht nur Säuren, sondern auch jede Menge Fette ab. Auch diese blockieren den Stoffwechsel und müssen "entsorgt" werden. Man spricht von "entfetten".

 

Hier geht es darum, den Fettstoffwechsel zu aktivieren (übrigens eine der Grundvoraussetzungen zum Abnehmen!). Dazu brauchen wir hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Sie regen den Fettstoffwechsel an, wirken positiv auf das Cholesterin-Verhältnis, reduzieren Schmerzen in den Gelenken, führen Entzündungen zurück und stärken das Nervenkostüm. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren. Für den Körper sind sie essentiell, allerdings kann der Körper sie nicht selbst herstellen. Insbesondere Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele und Hering sind gute Omega-3-Lieferanten.

 

Achten Sie darauf, dass Sie hochwertige Omega-3-Produkte verwenden mit geringem Omega-6 Anteil. Sobald der Anteil des Omega-6 dreimal höher ist als der des Omega-3, verpufft die Wirkung des Omega-3. Der Effekt dreht sich ins Gegenteil. ein gutes Verhältnis von Omega-3 zu 6 weist auch Olivenöl, ein eher schlechtes Sonnenblumenöl und Margarine.

 

Entgiften & Entschlacken

 

Die gebundenen Säuren und aktivierten Fette müssen nun noch aus dem Körper abtransportiert werden. Hierbei spielt Acemannan eine entscheidende Rolle. Acemannan wird im menschlischen Körper nur bis zur Pubertät gebildet und muss danach von außen zugeführt werden. Acemannan ist eine langkettige Zuckerverbindung, die der Körper in den Zellmembranen einlagert. Dort bewirkt es die Immunstärkung des ganzen Organismus gegen krankmachende Parasiten, Viren und Bakterien. Es ist Grundlage für alle verbindungsschaffenden Zellen, einschließlich der Haut, der Gefäßwande, der Sehnen, Gelenke, Knorpel und Bänder sowie für das Grundgerüst der Knochen. Acemannan verfügt über antivirale, antibakterielle und antimykotische Eigenschaften und kann helfen, das Gleichgewicht im Darm (wo ja das Immunsystem sitzt) wieder herzustellen. Außerdem stimuliert Acemannan die Beweglichkeit der Verdauungsorgane und hilft allergieauslösende Fremdproteine in den Dickdarm abzuführen. Acemannan hat außerdem eine direkte Auswirkung auf die Zellen des Immunsystems. Es aktiviert und stimuliert Makrophagen, Monozyten, Antikörper und T-Killerzellen, die alle für die Vernichtung und Abwehr von Fremdkörpern zuständig sind. Acemannan ist in Aloe Vera, Ingwer und den Shitake-Pilzen enthalten.

 

Die vier Methoden sind also prinzipiell geeignet, um das körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

Voraussetzungen für Ihren Erfolg:

Hochwertige Produkte mit hohem Blattgel-Anteil

Regelmäßige Einnahme

Individuelle Dosierung

Buchtipp:

 

Dr. Jean-Bernard Delbé

"Mein Aloe Vera Konzept"

 

Dr. Delbé war über 30 Jahre lang Arzt und Naturheilkundler und gilt zurecht als Aloe-Vera- Experte. Er gibt leicht verständliche Tipps zum Umgang mit der Pflanze und konkrete Handlungs-empfehlungen für viele Krankheitsbilder. Viele Erfahrungsberichte, Tipps und Hinweise.

Beratung und Kontakt

 

Yvonne Schrader

Tel. 0151 20719040 oder

       03628 6639525

 

Oder schreiben Sie mir eine Mail an info@vital-und-schoen.com

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